(Fisch-) Curry Maharadscha

Heute stelle ich euch ein einfaches Curry-Rezept vor. Wer keinen Fisch möchte, kann es auch mit Hähnchen oder sonstigem Fleisch nachkochen. Dieses Rezept habe ich mit der Gewürzmischung "Curry Maharadscha" von Scheid gemacht.  Es ist ein Produkt aus der Witzigmann Serie.  Natürlich gibt es dazu Alternativen die ich euch auch nenne. Mein eigenes Fazit der Gewürzmischungen gibt es immer am Ende des Rezeptes.


 Folgende Zutaten werden dafür benötigt:

  • frischer Fisch oder Fleisch für 2 Personen
Achtet beim Fisch bitte drauf, dass es ein Fisch mit etwas festerem Fleisch ist. Steinbutt oder Seeteufel wäre z.b. super geeignet oder fragt einfach an der Fischtheke. Ich hatte Wels, mochte ihn allerdings nicht so gerne. (War aber auch mein erstes Mal Wels- komischer Geschmack!) Der geliebte Lachs eignet sich meiner Meinung nach nicht so gut für ein Fisch-Curry, aber ihr müsst es einfach mal probieren.
  • TK-Gemüsemischung "Asia" ca. 300g
Jaaa, normalerweise bin ich ja für frische Zutaten, aber auf Tiefkühlkost greife ich schon mal zurück. Es gibt mittlerweile ein großes Angebot an Asia/Thai/Wok- Gemüsemischungen. Ich achte vor allem darauf, dass es sich nur um das reine Gemüse handelt, ohne Zusatzstoffe, Gewürze oder sonstiges. Also wirklich nur das Gemüse pur. Nur dann habt ihr zum Einen die Sicherheit, dass ihr wisst, was ihr esst und zum Anderen habt ihr es alleine in der Hand, euer Curry zu würzen.

Wer frisches Gemüse benutzen möchte nimmt Karotten, Paprika, Erbsen, Bambussprossen, Lauch, Pilze und was euch sonst noch gefällt :)
  • 1 Dose Kokosmilch
  • 1/2 Dose geschnittene Ananas oder besser 1 frische Mini-Ananas
  • Ananassaft
  • 1 weiße Zwiebel, 2-3 Frühlingszwiebeln, etwas Ingwer, 1 Chili, (Sesam)Öl

  • Curry - Gewürzmischung Maharadsha. In dieser Gewürzmischung sind folgende Gewürze enthalten: Kurkuma, Koriander, Ingwer, Bockshornklee, Kubeben-Pfeffer, Cardamom, Senfsaat, Chili, Curryblätter, Fenchel, Kreuzkümmel, Nelken und Safran.                                       
Die Alternative wäre, dass ihr die Gewürze selbst zusammenmischt oder ihr nehmt einfach eine Currypaste. Mittlerweise gibt es sie in gut sortierten Supermärkten oder falls ihr einen Thai-oder Asia Laden in eurer Nähe habt, schaut da mal rein, die haben das auf jeden Fall. Für dieses Gericht würde ich euch gelbe Currypaste empfehlen.
 Und los geht´s!
  
Zwiebel, Frühlingszwiebeln, Chili und Ingwer in etwas (Sesam) Öl andünsten.

Dann gebt ihr die Gemüsemischung hinzu und lasst alles gut köcheln. Durch das gefrorene Gemüse wird es ja automatisch etwas wässrig. Wer frisches Gemüse nimmt, kann noch ein Glas Wasser dazu geben und alles gut köcheln, bis das Wasser verdampft ist.

Dann löscht ihr das Gemüse mit der Kokosmilch ab...


... und lasst alles einmal aufkochen. Danach gebt ihr die Ananas dazu und ca. 150ml Ananassaft.


 Dann kommt die Würze!:) Nehmt 1 TL von der Würzmischung (Ich hatte direkt mal 2 reingemacht und das war doch etwas viel). Wer Paste nimmt oder was anderes muss einfach nach und nach abschmecken. Gut verrühren und ggfs. nachwürzen. Wartet am Besten bis ganz zum Schluss und würzt dann noch nach, bei diesen Gewürzen ist es oftmals so, dass es sich mit der Zeit erst entwickelt.






















Den Fisch oder das Fleisch in Würfel schneiden und in das Curry geben. Bei mittlerer Temperatur köcheln lassen, bis der Fisch gar ist. In vielen Curry-Rezepten steht oft, dass der Fisch / das Fleisch vorher angebraten wird. Ich mag das gar nicht, da dann alles zu durch bzw. beim Fleisch angebraten ist. So bleibt der Fisch und das Fleisch schön locker saftig.


In einem tiefen (Suppe) Teller angerichtet, sieht das Curry gleich nochmal so gut aus. Dazu passt am Besten Reis, aber auch Kartoffeln oder Nudeln könnte ich mir dazu vorstellen.




Meine Meinung zur "Curry Maharadscha" Gewürzmischung:

Mir hat die Mischung sehr gut gefallen. Super fand ich, dass ich weder mit Salz noch mit Pfeffer nachwürzen musste. Ein Geschmack war anders, als man ihn von normalen Curry-Mischungen kennt, ich vermute stark es war der Bockshornklee, den kenne ich nämlich noch nicht. War aber eine Erfahrung wert:) Schön fand ich auch die Senfsaat in der Mischung. Dadurch, dass die mit aufgekocht wurde, wurden die Senfkörner weicher und man hatte einen kleinen Knall-Effekt, wenn man draufbiss! Insgesamt gefällt mir diese Mischung sehr gut. Einziger Kritikpunkt: Für mich könnte der Chili-Anteil höher sein, ich mag es gerne etwas schärfer!  


1 Kommentar:

  1. Sieht sehr lecker aus! Solche Gerichte mag ich auch total gerne.

    Liebste Grüße

    Andrea

    http://andysparkles.blogspot.de/

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